Mirjam Engel, Sopran

Mirjam Engel (geb. Neururer) stammt aus Tirol und begann ihre Gesangsausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ihr Studium setzte sie in Leipzig bei Prof. Regina Werner-Dietrich sowie in Berlin bei Prof. Janet Williams fort. Vor ihrem klassischen Gesangsstudium erhielt sie eine Tanz- und Schauspielausbildung an den Performing Arts Studios Vienna, welche sie mit der Bühnereifeprüfung abschloss.

 

Erste Engagements führten die Sopranistin bereits während ihres Studiums an das Wiener Konzerthaus, an die Wiener Kammeroper sowie die Neuköllner Oper in Berlin.

 

Seit der Spielzeit 2008/09 ist Mirjam Engel Ensemblemitglied der Oper Leipzig, wo sie u.a. folgende Rollen sang: Marie in "Zar und Zimmermann", Baronin Freimann in "Der Wildschütz", Anna in "Die lustigen Weiber von Windsor", L`enfant in "L`enfant et les sortileges", Adele in "Die Fledermaus" und Eliza in "My Fair Lady".

 

Im Sommer 2009 gastierte Mirjam Engel erstmals im Schlosstheater Schönbrunn in Wien als Briefchristel in "Der Vogelhändler" sowie beim internationalen Festival de Radio France et Montpellier. Unter der Leitung von Lawrence Foster sang sie die Rolle der Salomea Brion in einer konzertanten Aufführung von Lehárs "Friederike".

 

Auch im Sommer 2010 führte es Mirjam Engel wieder zum Musik Theater Schönbrunn, wo sie ihr Debut als Despina in Mozarts "Cosi fan tutte" gab. Im gleichen Sommer entstand dort auch die CD-Gesamtaufnahme "Die Winzerbraut", mit Mirjam Engel in der Titelpartie, welche 2011 bei cpo veröffentlicht wurde.

 

Im Sommer 2013 debütierte Mirjam Engel bei den Salzburger Festspielen in einer Neuproduktion von Mendelssohns "Ein Sommernachtstraum",  begleitet vom Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Ivor Bolton.

 

In der Spielzeit 2013/14 war Mirjam Engel an der Oper Leipzig als Papagena in "Die Zauberflöte", Woglinde und Waldvogel in "Der Nibelungenring für Kinder",  Marie in "Der Waffenschmied" sowie in der Neuproduktion "Die lustige Witwe" als Valencienne zu erleben.

 


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